Gedankenfutter #2

„jede nicht gekämpfte Schlacht ist eine gewonnene Schlacht“
bedeutet das auch:
„jede nicht genutzte Chance ist ein Erfolg“?

In der Entwicklung des Hundes und der damit verbundenen eigenen Entwicklung ist es notwendig, sich und den Hund mit Dingen zu konfrontieren, die außerhalb der Komfortzone liegen.
 

Wie groß ist das Risiko einer „Niederlage“ für mich und den Hund, wenn ich mich und den Hund mit ungewohntem / unbekannten konfrontiere? 

Was sind meine Kompetenzen? Was sind die Kompetenzen meines Hundes? Was sind unsere Kompetenzen als gemeinschaft?

Diese Fragen kann man sich stellen – oder mein erster Schritt ist ein Spaziergang mit meinem Hund und einem Freund an einem neuen Ort.
Dann klingen die Fragen nach Fähigkeiten und Kompetenzen ein bisschen zu hochtragend.

Welchen Trainingsschritten und Herausforderungen MUSS ich mich mit meinem Hund stellen?
MÜSSEN? Keinen einzigen. Du hast keine Baustelle mit deinem Hund? Exzellent, sei dankbar darum! Du hast Themen, die dir im Alltag mit deinem Hund den Kopf zerbrechen? Keinen Schritt zu gehen ist wie ein Schritt rückwärts – besonders, wenn der Alltag darunter leidet.
Das klappt nur solange, bis die alltägliche Last für uns zu groß wird.

Wenn du den ersten Schritt machen möchtest, muss es aber gleich der richtige sein?
Würdest du das einem Freund raten, der mehr auf seine Gesundheit achten, sich mehr bewegen oder besser ernähren möchte? Wenn ich eine neue Sprache lerne, muss die erste Vokabel gleich eine wertvolle sein!
Wirklich? Oder kann man sich auch mit Freundlichkeit und Kommunikation mit Händen und Füßen und einzelnen Vokabeln in einem fremden Land ein Bier bestellen?

Der erste Schritt Richtung Entwicklung kann sein, zu erkennen, dass das Unbekannte kein „Kampf“ sein muss, sondern eine Gelegenheit sein darf. Muss eine Gelegenheit immer mit einem Erfolg verbunden sein? Oder haben wir verlernt beim spielen zu stolpern, uns die Knie aufzuschürfen, wieder aufzustehen, die Knie mit den Händen abzuputzen und weiter zu spielen?

Mach den ersten Schritt ins kalte Wasser – immer und immer wieder – bis das kalte Wasser vertraut ist. Danach gehst du immer einen Schritt tiefer ins Wasser – und wenn es nur ein bisschen ist.
Jeder Mensch darf spielerisch wachsen – ähnlich wie Kinder:
raus gehen, stolpern, auf die Knie fallen, aufstehen, weitermachen, hinfallen, wiederholen! 


Das Leben mit dem Hund ist zu kurz, um sich auf ein paar Gassistrecken und Uhrzeiten zu limitieren, zu denen nichts los ist. 

Fang an, dein Leben zu leben und lass deinen Hund daran teilhaben!

Philipp Stockerl

Gedankenfutter #1

„… wenn sich jemand ungesund ernährt, sich nicht ernährt oder sich unregelmäßig ernährt, ist nicht der Magen schuld an Verdauungsbeschwerden, Energielosigkeit und co.“  Wenn der

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Philipp Stockerl

Gedankenfutter #2

„jede nicht gekämpfte Schlacht ist eine gewonnene Schlacht“bedeutet das auch:„jede nicht genutzte Chance ist ein Erfolg“? In der Entwicklung des Hundes und der damit verbundenen

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